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Europäisches Theaterfestival Eurothalia

27. September 2022 17:00-18:00, Eingangsfoyer des DSTT

KünstlerInnentreffen: HAU Berlin & teatru.spălătorie

Mit Nicoleta Esinencu: Theaterautorin und Regisseruin; Nora Dorogan: Kulturarbeiterin; Jana Penz: Produktionsmanagerin

Das internationale Produktionshaus HAU Hebbel am Ufer, Berlin, mit seinen drei Bühnen HAU1, HAU2 und HAU3 produziert und präsentiert aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Das HAU4 ist die digitale Bühne. Für diese Plattform produziert das HAU Projekte, die eigens für den Online-Bereich entwickelten werden. Darüber hinaus sind Musik, bildende Kunst und Diskursveranstaltungen feste Bestandteile des Programms. Ohne festes Ensemble werden hier internationale Koproduktionen, Festivals und Projekte der Berliner und der (inter)nationalen Theater- und Tanzszene entwickelt und gezeigt. Jeden Sommer richtet das HAU mit „Tanz im August“ eines der renommiertesten Tanzfestivals Europas aus. Wichtige Eckpfeiler des Programms sind ein zeitgenössisches Repertoire mit regelmäßigen Wiederaufnahmen sowie thematische Festivals und Schwerpunkte.

Teatru-spălătorie ist eine unabhängige künstlerische Initiative, die im Jahr 2010 aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, künstlerische Produktionen zu schaffen, die die Probleme der moldauischen Gesellschaft von heute und darüber hinaus kritisch reflektieren und hinterfragen; sie ist eine Plattform zur Förderung von Kunst mit einem politisch geprägten Diskurs in Moldawien.
Von 2010 bis 2017 leitete teatru-spălătorie auch einen Raum, der zu einem Treffpunkt für verschiedene marginalisierte Gemeinschaften wurde; dort organisierten feministische Gruppen und die LGBTQI+-Community Diskussionen, Workshops und Partys. Es war ein Ort, an dem Diskussionen über soziale Gerechtigkeit, Antirassismus und sozialen Rassismus stattfanden.
Im Jahr 2017 gab es den Raum auf und machte als politisches Theaterkollektiv weiter.

In diesen Jahren produzierte teatru-spălătorie eine Reihe von Aufführungen und Performances, darunter Clear History (2012), Moldova Independentă. Erată (2012), Ficțiune (2012), Dragă Moldova, putem să ne pupăm puțin de tot? (2013), American Dream (2014), Кстати о погоде (2016), Life (2016), Recviem pentru Europa (2018), Evanghelia după Maria (2018), Abolirea Familiei (2019), Simfonia Progresului (2022).

Das Kollektiv hat Aufführungen und Performances aus Polen, Rumänien, Deutschland und England eingeladen. Er hat das Residenzprogramm călcătorie ins Leben gerufen. Zu dieser Residenz wurden folgende KünstlerInnen eingeladen: Bogdan Georgescu, Wojtek Ziemilski, Jessica Glause, David Schwartz und Anetta Mona Chișa & Lucia Tkaciova, Alice Monica Marinescu.

Auseinandersetzungen?